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Aktuelle News 2017

Reiten: Olympiasiegerin begeistert beim Reit- und Fahrverein Böblingen neben den Sportlern auch rund 300 Zuschauer

 

Ewiges Lernen für die Perfektion

 

Ein Weltstar hautnah: Isabell Werth (links) gibt Lisa Steisslinger vor der vollbesetzten Tribüne Tipps, wie sie ihren nahezu perfekten Auftritt noch verbessern kann Fotos: Steffen Volkmer

 

Am Montag wurde der rote Teppich beim Reit- und Fahrverein Böblingen für einen Weltstar ausgebreitet - nun, roter Teppich nur sprichwörtlich, aber die Anlage, Reiter und Pferde standen tipptopp da, um Isabell Werth zu empfangen, die dort drei Trainingseinheiten mit jeweils drei Reitern durchführte.

 

Von Steffen Volkmer

 

BÖBLINGEN. Die erfolgreichste Reiterin der Welt kann inzwischen auf 17 Europameistertitel zurückblicken, von denen sie die letzten erst vor rund zwei Wochen in Göteborg zu ihrem Erfolgskonto addierte. Außerdem ist sie siebenfache Weltmeisterin und nennt sechs goldene Olympiamedaillen ihr Eigen. Doch das sind nur die Top-Punkte ihrer einzigartigen Karriere, die sich mit Titeln und Siegen endlos fortführen ließe.

Nach Böblingen kam die 48-Jährige im Vorfeld des im November stattfindenden internationalen Reitturniers in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle, an dem sie in diesem Jahr mit "Weihegold", ihrem Goldpferd von Göteborg teilnehmen wird. Ein Auftritt, auf den sie sich schon freut, wie sie sagt, denn "das Stuttgarter Turnier ist etwas Besonderes mit einer einzigartigen Atmosphäre".

Um das Stuttgart German Masters zu bewerben, werden schon seit Jahren immer wieder Promotion-Termine in verschiedenen Vereinen im Ländle anberaumt. "Die Verantwortlichen sind auf uns zugekommen, weil sie eine Halle mit entsprechender Größe und Infrastruktur gesucht haben", erklärt sagt Dr. Klaus Steisslinger, Vorsitzender des Böblinger Reitvereins. "Durch die vielen Events, die wir im Jahr haben, stehen wir eigentlich immer auf Abruf und können so etwas, wenn es sein muss, sogar recht kurzfristig realisieren." Außerdem seien die Helfer durch die Vorbereitungen auf die beiden Böblinger Herbstturnier-Wochenenden im Oktober sowieso schon im Arbeitsmodus: "Wir mussten einfach nur etwas früher anfangen", sagt er lachend. Vielleicht spielte aber auch noch eine Rolle, dass er und sein Bruder Friedrich Steisslinger sich beide in diesem Jahr für das Finale im iWest-Dressurcup in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle qualifizierten.

Nach dem Nachwuchs sind die Profis an der Reihe

Mit rund 300 Zuschauern waren die Plätze auf der Tribüne in der großen Halle praktisch vollbesetzt - eher eine Seltenheit bei Dressur-Veranstaltungen. Aber keiner wollte sich den Auftritt der Dressur-Queen entgehen lassen. Die beschäftigte sich zunächst mit dem Böblinger Dressur-Nachwuchs. Lisa Steisslinger wurde als erste von Isabell Werth gecoacht. Zunächst Lockerungsübungen und Übergänge. Wohl eher, um der zwölfjährigen Reiterin die Nervosität zu nehmen, denn "Caddylack" - eigentlich das Pferd ihres Vaters Friedrich Steisslinger - war schon locker und machte alles, was von ihm gefordert wurde, routiniert. "Hier haben wir eigentlich auch schon das Optimum", sagte dann auch eine zufriedene Isabell Werth, "eine junge Reiterin mit sehr viel Gefühl und ein erfahrenes Pferd, das ihr zeigt, wie es geht." Da klappten dann zum Ende der rund 20 Minuten auch die Galoppwechsel durch die Diagonale. Lisa Steisslinger hinterher strahlend: "Das war genial." Zwar sage die Olympiasiegerin nicht wirklich etwas anderes als andere Reitlehrer, aber: "Irgendwie ist es doch anders. Sie trifft genau den Punkt, und man versteht sofort, was man machen muss." Das fanden auch die Zuschauer. Klaus Steisslinger: "Das ist schon toll, wie sie das macht. Und dazu sehr lehrreich. Auch für das Publikum. Sie bringt alles enorm verständlich rüber." Eine Meinung, der sich auch der 13-jährige Frederik Steisslinger anschloss, der seiner Cousine Lisa derzeit noch leicht hinterherreitet, aber mit großen Schritten aufholt. So engagiert, dass Isabell Werth ihn erst einmal bremsen musste, um Ruhe in Pferd und Reiter zu bringen. "Erst war ich total nervös", gibt das junge Reittalent nach seiner Einheit zu, bevor er strahlend fortfährt: "Aber am Ende hat alles so super geklappt. So gut waren wir noch nie."

Auch bei der 17-jährigen Eva Prokop, die als Dritte an die Reihe kam, war die Nervosität deutlich zu spüren. Bei ihr lief nicht alles so glatt, aber auch hier zeigte sich die Klasse von Isabell Werth, die erst mal die Kandare checkte und dann mit viel Ruhe auf Pferd und Reiterin einging. "Das ist an manchen Tagen einfach so, dass es nicht richtig klappt. Da kann man dann auch nichts machen. Wer das nicht kennt, ist noch nie geritten."

Foto erinnert an erste Begegnung mit Isabell Werth vor neun Jahren

Lisa und Frederik Steisslinger hatten übrigens schon einmal das Vergnügen, Isabell Werth zu treffen. Vor neun Jahren war die Reiterin bei einem ähnlichen Promotion-Termin in Böblingen zu Gast. Ein Foto mit den Kids zeugt von der Begegnung, an die sich die beiden allerdings nicht mehr erinnern können. Das Treffen vom Montag werden sie dafür nicht so schnell vergessen.

Auch die bis in die hohen Dressur-Klassen erfahrene Böblinger Reiterin Maresa C. Reimann-Bihlmaier wird sich an die Lektionen erinnern. Sie eröffnete die nächste Trainingseinheit, zu der auch Anna-Louisa Fuchs und Angela Kraut gehörten, die sich die Teilnahme mit ihren Top-Platzierungen beim Amateur-Cup Baden-Württemberg verdient hatten. Sie musste mit ihrem Nachwuchspferd richtig arbeiten, es wurden also schweißtreibende 20 Minuten für das Paar. Gegenüber den Könnern wusste Isabell Werth nämlich auch ihren Ton an geeigneter Stelle zu verschärfen. Die beste Reiterin der Welt fordert eben auch von ihren Schülerinnen und Schülern nicht weniger als die beste Leistung.

In der dritten Runde kamen mit Sandy Kühnle, Ann-Kathrin Lindner und der Böblinger Dressur-Queen Martina Steisslinger jene Reiterinnen an die Reihe, die alle schon Schleyer-Hallen-Erfahrung haben. Für die Zuschauer eine wichtige Lektion: Reiten in Perfektion bedeutet ewiges Lernen und Trainieren, denn auch bei Reitern auf Grand-Prix-Niveau korrigierte die Olympiasiegerin immer wieder Basics wie Handhaltung und Schenkellage.

Bis zur letztmöglichen Minute, so dass sie schon Gefahr lief, ihren Flug zu verpassen, arbeitete Isabell Werth mit Reitern und Pferden und bewies, dass sie nicht nur auf dem Pferd meisterlich ist. Viele, die sie in Böblingen erlebt haben, freuen sich nun noch mehr darauf, sie in Stuttgart wiederzusehen und hoffentlich - nicht erst in neun Jahren - auch wieder in Böblingen.

 

SZ/BZ vom 14.September 2017

Redaktionsgast des Monats: Die sechsfache Olympiasiegerin im Dressurreiten, Isabell Werth, ist Feuer und Flamme für ihren Sport / Start bei den Stuttgart German Masters

 

„Das Pferd ist Partner und Verbündeter“ 

 

Die sechsfache Olympiasiegerin im Dressurreiten, Isabell Werth, gastierte am Montag beim Böblinger Reit- und Fahrverein. Davor schaute die weltbeste Dressurreiterin in der SZ/BZ-Redaktion vorbei.

 

Die SZ/BZ hat sich mit Isabell Werth über die Faszination des Dressurreitens unterhalten.

Was treibt Sie zum Böblinger Reit- und Fahrverein?

Isabell Werth: „Als langjährige Botschafterin der German Masters in Stuttgart mache ich seit vielen Jahren im Vorfeld des Grand Prix´ in der Region Stuttgart auf diese hochkarätige Veranstaltung in der Schleyer-Halle aufmerksam. Diese Vor-Ort-Begegnungen bei den Reitvereinen bereiten mir große Freude. Die German Masters sind die schönste Hallenveranstaltung, die wir in Deutschland haben.“

Wie viel Anteil am Erfolg hat der Sportler, wie viel das Pferd?

Isabell Werth: „Ich denke 60 Prozent das Pferd, 40 Prozent der Sportler. Die richtige Balance zwischen Sportler und Pferd ist dabei ganz entscheidend.“

Was macht für Sie die Faszination am Reitsport aus?

Isabell Werth: „Die Beziehung zwischen Mensch und Tier – das ist das Besondere am Reitsport. Das Pferd ist Partner und Verbündeter, kein Sportgerät. Nur wenn Reiter und Pferd ein Team sind, können sie erfolgreich sein. Das unterscheidet den Reitsport auch von anderen Sportarten. Man arbeitet mit einem Lebewesen zusammen und bekommt sofort Rückmeldung. Ich gehe ja nicht jeden Tag ins Schwimmbad oder auf die Tartanbahn. Das heißt, es wird nicht einseitig oder langweilig. Der Sport und auch die Zucht haben sich so extrem weiterentwickelt, dass auch ich nach fast 30 Jahren Karriere jeden Tag noch dazulerne.“

Sehen Sie auf den ersten Blick, ob ein Pferd das Zeug zum Champion hat?

Isabell Werth: „Es ist ja eigentlich das Wunderbare an unserem Sport, dass nichts von heute auf morgen geht. Es gibt kein Patentrezept, man braucht Gefühl, Erfahrung und sehr viel Geduld. Die meisten Pferde haben ja schon vier oder fünf Jahre Ausbildung hinter sich, bevor man sie öffentlich auf Turnieren überhaupt zu Gesicht bekommt. Ich vergleiche das gerne mit der Kindererziehung, da gibt es ja auch ganz viele Möglichkeiten, einen Menschen zu formen.“

Sind Sie stolz darauf, dass Sie Ihre Erfolgspferde selbst ausgebildet haben?

Isabell Werth: „Ich bin sehr froh, dass ich in die Situation gekommen bin und Dr. Uwe Schulten-Baumer kennengelernt habe. Er hat mich gelehrt, was es heißt, junge Pferde auszubilden. Mit Madeleine Winter-Schulze habe ich eine wunderbare Mäzenin, die immer wieder junge Pferde für mich gekauft hat. Ich habe zweimal zur richtigen Zeit, an der richtigen Stelle, die richtigen Menschen getroffen. Und ja, auf die Ausbildung vieler unterschiedlicher Pferde bin ich stolz.“ 

„Die Verantwortung ist immer da, 24 Stunden am Tag“

 

Würden Sie sich mehr Aufmerksamkeit für Ihren Sport wünschen?

Isabell Werth: „Uns ist es in den vergangenen zehn Jahren leider nicht gelungen, darzulegen, was unser Sport wirklich bedeutet, was Dressursport an Arbeit, Know-how und Pferdeliebe mit sich bringt. Da steht ein ganzes Team 24 Stunden für die Pferde parat. Ich finde etwa die Diskussion über die Rollkur unsäglich, denn dabei wird alles in einen Topf geworfen, es wird nicht differenziert. Die Verantwortung ist immer da, 24 Stunden am Tag, rund um die Uhr. Wir, ein ganzes Team, ist tagtäglich um das Wohlergehen der Pferde bemüht, wir gehen sehr verantwortungsvoll mit dem Partner Pferd um.“

An der Ausbildung und den Trainingsmethoden von Dressurpferden gab es in der Vergangenheit häufiger Kritik. Vor allem an der Rollkur, bei der dem Pferd der Kopf unter Zwang unnatürlich an den Hals gelegt wird.

Isabell Werth: „Die tatsächliche Rollkur ist inakzeptabel. Leider werden die kritischen Diskussionen häufig nicht sachlich, sondern sehr populistisch geführt. Ausbildung bedeutet Gymnastizierung, Weiterentwicklung des vorhandenen Potenzials unter Berücksichtigung der körperlichen Voraussetzungen des jeweiligen Pferdes. Ein tieferes Einstellen oder gelegentliches Zu-eng-werden des Pferdehalses hat dabei nichts mit Rollkur oder falscher Ausbildung zu tun. Spielerisches Erlernen, Freude an der Bewegung stehen im Vordergrund, Pferdeausbildung ist wie Kindererziehung. Dazu gehört aber auch, zur rechten Zeit sanktionieren zu dürfen, ohne in die falsche Ecke gestellt zu werden.“

Bei den Europameisterschaften Ende August in Göteborg holten Sie sich Ihre EM-Medaillen Nummer 15, 16 und 17. Ganz besondere Erfolge, oder?

Isabell Werth: „Die abschließende Kür war schon besonders. Mein Mannschaftskamerad Sönke Rothenberger hatte ein hervorragendes Ergebnis vorgelegt, das hat uns hochgepusht. Weihegold und ich waren vollkommen fokussiert. Es war ein Highlight meiner Karriere.

Deshalb war ich wahrscheinlich auch emotionaler als sonst.“

Sie haben im Reitsport mit sechs Olympiasiegen, sieben WM-Titeln und 17 EM-Titeln alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Was treibt Sie an?

Isabell Werth: „Die vielen Erfolge sind natürlich schön. Am meisten Freude bereitet es mir aber, junge Pferde zu entdecken und ihre Talente zu entwickeln. Mich reizt es immer, ein Pferd auszubilden, das alle Möglichkeiten hat, einmal ein herausragendes Championatspferd zu sein. Ich sitze täglich bis zu sechs Stunden auf dem Pferd. Solange der Spaß da ist und die Gesundheit mitmacht, werde ich reiten. Der Turniersport wird sicher irgendwann weniger.“

Die Stuttgart German Masters, die vom 15. bis 19. November zum 33. Mal in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle über die Bühne gehen, sind für Sie ein besonderes Turnier, oder?

Isabell Werth: „Ja, ich komme seit mehr als 20 Jahren sehr gerne in die Schleyer-Halle. Ich war dort meistens sehr erfolgreich. Das Turnier war für mich immer auch mit großen Emotionen verbunden. 2000 habe ich dort Gigolo und 2011 Satchmo verabschiedet. Das Publikum ist sehr fachkundig und begeisterungsfähig.

Stuttgart ist ein sehr schönes Turnier. Bei der Kür erwartet uns ein Hexenkessel, in dem man sich trotzdem wohlfühlt, weil es genügend Platz gibt.“

Info

Am Gespräch nahmen von der SZ/BZ teil: Daniela Höhn (Leiterin Lesermarkt und Vorsitzende des Reitervereins Sindelfingen), Sina Renz (Anzeigenberaterin und aktive Turnierreiterin), Verlagsleiter und Chefredakteur Hans-Jörg Zürn sowie die Redakteure Daniel Krauter, Steffen Müller und Jürgen Wegner.

 

SZ/BZ vom 12. September 2017

Reiten: Die sechsfache Olympiasiegerin Isabell Werth lässt in Böblingen die Herzen der Pferdefans höher schlagen und rührt die Werbetrommel für die German Masters in Stuttgart

Der Weltstar bittet zur Reitstunde

 

Aufgalopp in der Tiergartenstraße, Isabell Werth hält einen ganzen Verein auf Trab. 280 Zuschauer sitzen auf der Tribüne des Böblinger Reit- und Fahrververeins und können offensichtlich eine Menge damit anfangen, was der Weltstar so alles erklärt. „Versammeln, versammeln, versammeln“, das wiederholt sie immer wieder.

Dem Fachpublikum ist klar, was das bedeuten soll: Das Pferd wird kürzer und setzt sich mehr auf die Hinterhand. Allerdings bringt diese Erklärung einen Laien auch nicht weiter, selbst wenn er ab und zu beim Reiten einschaltet, wenn Deutschland auf Goldkurs ist.

Genau an dieser Stelle wird klar, mit wem es Reiter und Zuschauer heute zu tun haben. Denn Isabell Werth ist eigentlich immer auf Goldkurs. 17 Europameistertitel, davon die letzten drei erst vor rund zwei Wochen in Göteborg. Sieben Mal Weltmeisterin. Sechsfache Olympiasiegerin. Das macht insgesamt 30 internationale Titel und 40 Medaillen. Mehr reiten geht nicht. Oder um es noch deutlicher zu sagen: Die 48-Jährige ist die erfolgreichste Reiterin aller Zeiten. Weltweit.

Da kann man schon mal weiche Knie bekommen. Umso bemerkenswerter, wie sich Lisa Steisslinger abgebrüht vom polierten Stiefel bis unter den Helm zeigt. Die 12-jährige Böblingerin ist die erste von neun Reitern, die in der Halle in den Genuss eines einzigartigen Unterrichts kommen. Sie setzt die Anweisungen hervorragend um, erntet Szenenapplaus und kommt aus dem Strahlen kaum heraus.

20 Minuten lang folgt sie den Worten von Isabell Werth und lenkt ihren „Cadillac“ kreuz und quer, dass es nur so eine Freude ist. Hinterher ist sie völlig baff und überglücklich. „Einmalig, unbeschreiblich“, sei die Reitstunde gewesen, zumal die Grande Dame des Reitsports „sowieso mein Vorbild“ ist und „jeder doch davon träumt, einmal so gut wie sie reiten zu können“.

Dass Isabell Werth nach Böblingen kommt, ist den German Masters in Stuttgart vom 15. bis 19 November zu verdanken. Im Vorfeld rühren die Veranstalter die Werbetrommel und besuchen regelmäßig Vereine in der Umgebung. Nach neun Jahren fiel die Wahl von Projektleiter Manfred Parlow jetzt wieder einmal auf Böblingen, was den Vereinsvorsitzenden Dr. Klaus Steisslinger mit Stolz erfüllt. „Für uns ist das eine ganz große Ehre.“

Die Entscheidung brachte aber auch eine Menge Arbeit mit sich. Tagelang putzten die ewig Fleißigen des Vereins die Anlage heraus, hängten Fahnen auf, ließen Shirts drucken. Kaffee und Kuchen oder Saitenwürste gehören an solch einem Tag ebenso dazu, was allerdings unterm Strich alles gar nicht so schlimm ist: „Im Oktober stehen sowieso unsere Turniere an. Jetzt waren wir mit dem Herrichten eben etwas früher dran“, sagt Dr. Klaus Steisslinger – der sich übrigens genau wie sein Bruder Friedrich für den Iwest-Cup qualifiziert hat und deshalb im November auch zu denjenigen gehört, die in der Schleyerhalle reiten werden.

Auf dieses Turnier freut sich Isabell Werth schon sehr: „Es kribbelt immer, wenn schöne Turniere rufen. Und Stuttgart ist ein sehr schönes und hochemotionales Turnier. Bei der Kür erwartet uns ein Hexenkessel, in dem man sich trotzdem wohlfühlt, weil es genügend Platz gibt.“ Als Bonbon kündigte sie an, dass sie in Stuttgart auch auf ihrem Goldpferd von Göteborg – passend trägt es den Namen Weihegold – antreten wird.

Auch Lisa Steisslinger würde da irgendwann einmal sicher gerne hin, genau wie ihr um ein Jahr älterer Cousin Frederik, der nach ihr in diesen ganz besonderen Genuss kommt. Mit Eva Prokopp ist das Trio der erfolgreichen Böblinger Nachwuchsreiter komplett. Das nächste Paket schnüren Anna-Louisa Fuchs und Angela Kraut, die beim Amateur-Cup Baden-Württemberg vorne landeten und die Böblingerin Maresa Reimann. Und dann standen noch die „Stars von morgen“ an – die Schleyerhallen-erprobten Sandy Kühnle, Ann-Kathrin Lindner und Martina Steisslinger.

Isabell Werth nimmt sich ausgiebig Zeit für richtige Hände und ruhige Schenkel, weite Übertritte und hohle Rippen. Und natürlich für das „Versammeln“. Ein letzter Erklärungsversuch: Das Pferd galoppiert dann eher nach oben als nach vorne. Stück für Stück kommt auch der Laie der Sache näher. Es ist eine tolle Lehrstunde in Böblingen (siehe auch überregionaler Sport auf der Seite 19).

Info

Der Reit- und Fahrverein Böblingen lädt vom 6. bis 8. Oktober zum kleinen und vom 13. bis 15 Oktober zum großen Springturnier. Auf der Internetseite reitverein-boeblingen.de gibt es weitere Informationen.

Jürgen Wegner saß in seinem Leben zweimal auf dem Pferd und weiß deshalb, dass es einiges bedarf, damit das Tier macht, was der Reiter gerne hätte.

Isabell Werth sagt an, der 13-jährige Frederik Steisslinger setzt vor vollem Haus um: Es ist ein großer Tag für den Reit- und Fahrverein Böblingen. Bild: Wegner

Janina und Annalena Fritz mit

James-Bond-Kür zum Meistertitel

Reiten: Voltigier-Turnier mit Kreismeisterschaften an zwei Tagen in Böblingen - 400 Starter und viele interessierte Besucher

 

Janina und Annalena Fritz auf "Clearview": Mit ihrer James-Bond-Kür zum Kreismeistertitel im Doppel-Voltigieren

 

BÖBLINGEN (red). Zwei ereignisreiche Tage mit Voltigierprüfungen vom WBO-Bereich im Schritt bis hin zur Leistungsklasse S sorgten beim Turnier des Reit- und Fahrvereins Böblingen mit 400 Startern für eine volle Anlage und viele interessierte Besucher. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Kreismeister auserkoren und es wurde für den deutschlandweiten Voltigierpokal gesichtet.

Bei den Einsteiger-Einzel-Voltigierern siegte Lena Steinhuber (Domäne Eschmühle) vor Vereinskameradin Cora Kienle, beide turnten auf ihrem Pferd "Luna Noblesse". Dritte wurde Alicia Dick vom LRFV Renningen-Malmsheim. Bei der Kür der Nachwuchs-Voltis in der Gangart Schritt und deren A-Pflicht war für den ausrichtenden Verein besonders erfreulich, dass die vier Böblinger Starterinnen Malina Dostal, Leni Jäckel, Rebekka Rosner und Luise Schlecht auf ihrem Pferd "Kaktus" die Plätze eins bis vier für sich verbuchen konnten.

In der Klasse L errang Nelly Leitenberger (RFV Leonberg) den Kreismeistertitel, gefolgt von Annalena Fritz (RFV Böblingen) und Franziska Rehm (LRFV Renningen-Malmsheim). Die Klasse M entschied Carina Gösse vor Teamkollege Tobias Laiß (beide RV Bietigheim-Bissingen) und Janina Fritz aus Böblingen für sich. In der Klasse S freute sich Nadja Wiesenberg über den Titel.

Der Kreismeistertitel im Doppel-Voltigieren ging dank der James-Bond-Kür der Schwestern Janina und Annalena Fritz auf ihrem Pferd "Clearview" nach Böblingen. Zweite wurden Rebecca Gaus und Tobias Laiß (RV Bietigheim-Bissingen), und auf dem dritten Platz folgten Mareike Dieter/Annika Werner (RFV Leonberg). Die Erstplatzierten freuten sich auch über die Qualifikation zum deutschlandweiten Voltigierpokal, der im Herbst in Niebüll ausgerichtet wird.

Der Kreismeistertitel bei den A- und M-Gruppen ging an den RFV Leonberg, Sieger bei den L-Gruppen wurde der Reit- und Fahrverein Schönbuch. Die beste Galopp-Schritt-Gruppe im Pferdesportkreis Böblingen stellte Weil der Stadt.

 

 

Reiterherzen schlugen beim Turnier des RFV Schönbuch höher

Reiten: Spannende Helmut-Böhm-Gedächtnisprüfung

 

Die ersten drei in der großen Dressur um den Helmut-Böhm-Gedächtnispreis (von links): Der Böblinger Dr. Klaus Steisslinger, Lokalmatadorin Colette Burkhardt und Martina Steisslinger svo

 

Artikel vom 20. Juni 2017 - 18:00

 

Von Steffen Volkmer

 

HOLZGERLINGEN. Die Helmut-Böhm-Gedächtnisprüfung ist seit Jahren Höhepunkt des Reitturniers des RFV Schönbuch in Holzgerlingen. Diesmal wäre der Sieg in dieser Dressur der Klasse S* beinahe an die Lokalmatadorin Colette Burkhardt gegangen.

Lediglich ein Pünktchen trennten sie und "Freixenet" von der goldenen Schleife. Die Richter gaben dem Paar 849 Punkte, den Böblinger Dr. Klaus Steisslinger und "Dynamic Pleasure" sahen sie mit 850 Punkten um Haaresbreite vorne. Das gelungene Turnierwochenende für die Böblinger Reiterfamilie mit dem "Dressur-Gen", das zum Auftakt Junior Frederik Leon Steisslinger mit seinem Sieg in der Qualifikation zum Volksbank-Championat eingeläutet hatte, komplettierte Martina Steisslinger, die in der S*-Dressur auf "Luke Skywalker" den dritten Platz belegte.

Auch am Wochenende waren wieder viele Pferdesport-Fans auf die Anlage des RFV Schönbuch gekommen, um den Reitern bei den Springen und den Dressuren zuzuschauen. Auf dem Springplatz schlossen die Prüfungen mit einem M*-Springen ab. Dieses gewann in einer spannenden Siegerrunde, in der die Reiter viel Applaus ernteten, Isabell Kruttke vom PSZ Benzenbühl auf "Con Paradies". Sie verwies mit einem grandiosen Ritt Heinz W. Hauke (RFV Pfalzgrafenweiler) auf Rang zwei. Die Plätze drei und vier belegte Jörg Widmaier (PSZ Benzenbühl) mit seinen Pferden "Casira" und "Daressalam". Schon beim M*-Springen am Samstag hatten Isabell Kruttke und "Con Paradies" gezeigt, dass sie sich in guter Form befinden und Platz zwei hinter Thomas Maier (RFV Waldstetten) erritten.

Im L-Qualifikationsspringen zum Sparkassen-Cup punkteten David Roll (RV Jettingen) mit "Louis Vuitton", Mareike Pape (RFV Herrenberg) mit "Chiara" und "Ulrich Kauffmann" (LRFV Renningen-Malmsheim) im Sattel von "Darcy Darlington" auf den Rängen eins bis drei. Nach drei Qualifikationen schiebt sich David Roll damit auf Platz drei im Klassement hinter Mareike Pape und der derzeit Führenden Ulrike Schmid (RV Jettingen).

Bei den Dressuren gab es einen M**-Erfolg für Christine Eberbach (RV Sindelfingen) auf "Dywah", die mit ihrem Ritt Hans-Peter Bauer (TV RG Gültstein) auf "Ballantine's" und Stefanie Lempart (LRFV Stuttgart-Möhringen) auf die Plätze verwies. Die Dressurprüfung der Klasse M* entschied Iris Brennenstuhl (PSV Gäufelden) auf "Damigo" für sich. Hans-Peter Bauer und "Ballantine's" belegten auch in dieser Prüfung Rang zwei, gefolgt von Nadine Noppel (RFV Dagersheim) auf "Wolkentänzer".

In der auf Kandare gerittenen L*-Dressur holten sich zwei Reiterinnen vom RFV Leonberg die beiden Top-Plätze: Kristina Reichert siegte auf "Samba Suzy", Katrin Svenja Malchin wurde auf "Levinio" Zweite. Auf Platz drei ritt Eva Prokop vom RFV Böblingen mit "Frank Sinatra".

 

Kreiszeitung vom 11. Mai 2017

 

Bereit für ein hochklassiges Dressur-Event in Böblingen

Reiten: Großes Grand Prix-Dressurturnier in Böblingen von Freitag bis Sonntag

 

Katrin Burger aus Sindelfingen auf "Salazar": Mitfavoritin im Grand Prix / Foto: svo

 
 

Artikel vom 11. Mai 2017 - 15:06

 

Von Steffen Volkmer

 

BÖBLINGEN. Ab Freitag findet beim Reit- und Fahrverein Böblingen wieder die vielleicht hochklassigste Pferdesportveranstaltung im Kreis statt: das große Grand-Prix-Dressurturnier.

In den vergangenen zwei Wochen haben die Böblinger Vereinsmitglieder, unterstützt von zahlreichen Helfern und Sponsoren, die Anlage an der Tiergartenstraße erneut zu einem Reitsport-Stadion der Extraklasse umgebaut. Der Außenplatz, auf dem bis Sonntag Dressuren bis zur höchsten Klasse, dem Grand Prix, geritten werden, wurde optimal präpariert, um gegebenenfalls auch Dauerregen standhalten zu können. Die Richterhäuschen wurden aufgestellt, Soundtechnik installiert, Gastronomie-Zelte - und was sonst noch für ein Dressurfestival notwendig ist - aufgebaut. Auch zwei Stallzelte für die Pferde der anreisenden Reiter wurden errichtet. "Die Bekanntheit unseres Turniers hat sich so vergrößert, dass wir auch immer mehr Teilnehmer aus den anderen Bundesländern bekommen", erklärt Mitorganisatorin Martina Steisslinger. Diesmal sind vor allem die Top-Dressurreiter aus Bayern stark vertreten. "Das freut uns natürlich, weil es außer zu einem erneut starken Nennergebnis auch zu einem qualitativ hochklassigen Starterfeld beiträgt."

Die Nennzahlen sind so, dass die Prüfungen an allen Tagen wohl sehr früh beginnen müssen und sich zumindest am Samstag, der mit einer St. Georg-Dressur endet, bis in den späteren Abend hineinziehen werden. "Wir haben den Ablauf sehr sportlich geplant", erklärt Martina Steisslinger, "sollte das Wetter tatsächlich eher mäßig sein, wird sich das sicher relativieren - aber natürlich hoffen wir auf Sonne." Aber selbst wenn es in Strömen regnen sollte, wie schön öfters in der Vergangenheit, werden die Reiter bei diesem Event Top-Leistungen erbringen - genau deswegen gehören sie zur Elite in der Dressur.

In der Königsdisziplin, dem Grand Prix, hat sich unter anderem Lisa Müller in die Starterliste eingetragen. Sie ist einer der aufstrebenden Dressur-Stars in Deutschland, auch wenn das mediale Interesse oft eher darauf liegt, dass sie mit Fußball-Nationalspieler und Pferdefreund Thomas Müller verheiratet ist. Dass der Kicker des FC Bayern München nach Böblingen kommt, um seine Gattin zu unterstützen, ist allerdings eher unwahrscheinlich, wenngleich nicht gänzlich ausgeschlossen. Vielleicht kommt es ja darauf an, wie der

Kommt vielleicht sogar Bayern-Star Thomas Müller nach Böblingen?

Rekordmeister am Samstag in Leipzig abschneidet. Zu den Favoriten im Grand Prix zählt auch die Sindelfingerin Katrin Burger mit ihrem Pferd "Salazar". Das Paar konnte im vergangenen Jahr viele Prüfungen gewinnen und befindet sich in der laufenden Saison bereits in guter Form.

Weitere Top-Reiter aus dem Kreis, wie zum Beispiel Hans-Peter Bauer, finden sich in den Starterlisten außerhalb des Grand Prix. Die Böblinger Reiter sind besonders stark in der Amateur-Tour (St. Georg und St. Georg Special) vertreten, die am Samstag um 16.30 Uhr und am Sonntag um 13.30 Uhr angeklingelt wird: Klaus Steisslinger, Frieder Steisslinger Maresa Reimann-Bihlmaier und auch Marie-Christin Kogel bereiten sich bereits auf ihre Auftritte im Viereck vor. - Zeiteinteilung:

Freitag, 12. Mai: 9 Uhr Dressurpferdeprüfung Klasse A, 11.30 Uhr Dressurprüfung Klasse M*, 15 Uhr Dressurpferdeprüfung Klasse L (Einlaufprüfung für Qualifikation DKB-Bundeschampionat 2017), 16 Uhr Dressurprüfung Klasse M**. Samstag, 13. Mai: 7 Uhr Dressurprüfung Klasse M** (Wertung Kreismeisterschaft), 9.30 Dressurpferdeprüfung Klasse L (Qualifikation DKB-Bundeschampionat 2017), 10.30 Uhr Dressurpferdeprüfung Klasse M (Einlaufprüfung für DKB-Bundeschampionat 2017), 11.30 Uhr Dressurprüfung Klasse S*, 14 Uhr Dressurprüfung Klasse S*** Inter II (Qualifikation für Grand Prix), 16.30 Uhr Dressurprüfung Klasse S* St. Georg (Qualifikation für St. Georg Special). Sonntag, 14. Mai: 9 Uhr Dressurpferdeprüfung Klasse M FEI (Qualifikation für DKB-Bundeschampionat 2017), 10 Uhr Dressurprüfung Klasse S*, 13.30 Uhr Dressurprüfung Klasse S* St. Georg Special (die besten zwölf Paare aus der Quali, gleichzeitig Qualifikation zum Amateurcup Baden-Württemberg 2017), 15 Uhr Dressurprüfung Klasse S*** Grand Prix (die besten zwölf Paare aus der Quali)-

 

Kreiszeitung vom 03. Mai 2017

RFV Böblingen: Generalprobe mit Bravour bestanden

Reiten: Late-Entry-Springturnier des RFV Böblingen erfreut sich enorm hoher Starterzahlen

Den Gastgeber würdig vertreten:

Christoph Roth ritt mit "Chenoa" auf den zweiten Rang Foto: svo

Artikel vom 03. Mai 2017 - 14:36

BÖBLINGEN (svo). Die Generalprobe für das große Grand-Prix-Dressur-Turnier (13./14. Mai) haben das Team und die Anlage des Reit- und Fahrvereins Böblingen mit Bravour bestanden: Das Late-Entry-Springturnier begann schon früh am Morgen mit einem Springen der Klasse L und - begünstigt durch die gute Witterung - enorm hohen Starterzahlen.

Letztere Prüfung entschied in Abteilung eins Sören Dehner (RSZ Hohenzollern) auf "Lisa della Casa" für sich, gefolgt von Julian Stahl (RC Aischbach-Gültstein/"Cendric") und Jennifer Taxis (RV Waldenbuch-Hasenhof/"Centaura") sowie Birgit Dyballa (RFV Maichingen/"Clarina Bee"). Die zweite Abteilung gewann ebenfalls Sören Dehner, diesmal mit "Costimex". Christoph Roth vom Gastgeberverein wurde mit "Chenoa" Zweiter, Philip Wolf (PSG Weiherhof) auf "Belle Amie" Dritter.

Im Megafeld des L-Springens, das in drei Abteilungen gewertet wurde, holten die besten Plazierungen für den Kreis Stefan Zipperle (RC Waldhöfe Gärtringen/"Alegro") auf Rang zwei der ersten Abteilung sowie Mohamad Mogheeth Alshehab (RFV Herrenberg/"Lilly Longleg"), Heike Zinser (RC Waldhöfe Gärtringen/"Sharny") und Julian Stahl (RC Aischbach Gültstein/"Cestana"), die in Abteilung zwei die Plätze zwei bis vier belegten, und Jenny Blum (RV Waldenbuch-Hasenhof) auf "Carlos" als Zweite der dritten Abteilung.

Maschine für die Durchführung des Dressurturniers läuft auf Hochtouren

Im A**-Springen gab es in Abteilung eins einen Sieg für Stefan Pfeffer (PSV Gäufelden/"Bianca"). Anke Häusler (RFV Herrenberg/"Pommeroy") wurde Zweite, Maren Scheurenbrand (PSV Gäufelden/"Chocklat Jagger") kam auf Rang drei. Ebenfalls Rang drei in der zweiten Abteilung belegte Kathrin Zipperle (RC Waldhöfe Gärtringen) auf "Vancouver". In den Springpferde-Wettbewerben konnte kein Teilnehmer aus dem Kreis ganz nach vorne reiten.

Für die Organisatoren und Helfer ging der Tag spät zu Ende, doch nun läuft die Maschine für die Durchführung des großen Dressur-Turniers auf Hochtouren. Bis die ersten Prüfungen am 13. Mai angeklingelt werden, ist aber - vom Aufbau des Stallzelts bis zur Perfektionierung des Sandplatzes - auch noch einiges zu tun.

 

Kreiszeitung vom 16. März 2017

Hübsche Pferde und aufgeregte Sportler 

Reiten: Vereinsmeisterschaften in Voltigieren, Dressur und Springen beim RFV Böblingen 

Von Ise Kelzenberg-Wendig

 

BÖBLINGEN. Großer Trubel bei den Voltigierern im Böblinger Reit-und Fahrverein. Bei traumhaftem Wetter mussten Pferde eingeflochten, die Halle für die Prüfungen vorbereitet und noch ein Plätzchen für Kaffeemaschine und die vielen von den Eltern mitgebrachten Leckereien gefunden werden.

In den Anfängergruppen legten 19 Kinder ein Steckenpferd-Abzeichen ab. Es folgten zwölf kleine und große Hufeisen, und auch die Mitglieder der A-Gruppe zeigten ihr Können. Neben den sportlichen Fertigkeiten auf dem Pferderücken wurde auch das Wissen der Voltis auf den Prüfstand gestellt. Alle 14 Anwärter auf einen Basispass bewältigten ihre Theoriefragen. Auch die Ausbilder durften sich freuen, denn der RFV Böblingen hat nun sieben weitere Longenführer in seinen Reihen. Am Ende eines ereignisreichen Tages überreichten die Richterinnen Carola Reutter und Nadine Blatt 63 Urkunden an die stolzen Prüflinge.

Einen Tag später dann der selbe Rummel bei den Reitern. Wieder wurden die Tiere hübsch gemacht, aufgeregte Kinder, Jugendliche und Senioren fieberten ihrem Auftritt bei der Vereinsmeisterschaft in den Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit entgegen. Der erste Vorsitzende Klaus Steisslinger lobte am Ende die hervorragenden Leistungen und Fortschritte der Teilnehmer, die Zuverlässigkeit der vereinseigenen Pferde sowie die gute Vorbereitung durch die beiden Reitlehrerinnen Virginia Pfingsttag und Janja Seimer. Bei der abschließenden Siegerehrung im Reiterstüble bedankte sich Steisslinger auch bei Silke Hübner für ihr großes Engagement und die gute Organisation.

Aber der Reihe nach. Los ging es mit der Führzügelklasse für die Kleinsten. Hier kamen die Schulpferde "Kaktus" und die Ponys "Baileys" und "Susi" zum Einsatz. Geduldig trugen sie ihre kleinen Reiter Rebekka Kruse, Ela Kabakci und Gerhart Reese durch die Prüfungen zum Erfolg. Im Reiterwettbewerb ohne Galopp belegte Franziska Roth auf "Varnessa" den ersten Platz vor Nina Kukuljan auf "Ringo", Veronika Goerdt auf "Kaktus", Cora Schwarz auf "Baileys" und Mailin Janz auf "Susi". Der Reiterwettbewerb mit Galopp fand in drei Abteilungen statt. Gewonnen haben Isa Winkler, Celine Currel und Kerstin Dehde. Zweite wurden Josephine Janz, Fabienne Haase und Ivana Spoljaric. Den dritten Rang belegten Theresa Rotter und Anna König.

Den Vielseitigkeitsmeistertitel sichert sich Linda Schlecht

Die Junioren mussten ihr Können in E-Dressur oder -Springen unter Beweis stellen. Für die Jungen Reiter und Senioren wurde es schon etwas schwerer, sie mussten sich in A-Dressur oder -Springen bewähren. Zusätzlich gab es noch eine Dressur-Prüfung der Klasse L, die Frederik Steisslinger auf "Quattani" gewann vor Eva Prokop auf "Frank Sinatra", gefolgt von Franziska Spitz mit "Aura namie".

Vereinsmeister in der Dressur wurde bei den Junioren Antonia Roth auf" Gracy Lou", gefolgt von Linda Schlecht auf "Donna Luna Lady" und Isa Winkler auf "Nikita", bei den Jungen Reitern gewann Eva Prokop auf "Frank Sinatra", Zweiter wurde Frederik Steisslinger auf "Quattani" und Dritte Emelie Stroka Cinzano. Bei den Senioren sicherte sich Edelgard Vacek auf "Schikkeria" den Vereinsmeistertitel. Im Springen erzielte bei den Junioren Lisa Steisslinger auf "Luca" den ersten, Linda Schlecht auf "Donna Luna Lady" den zweiten und Marie Kirn auf "Larina" den dritten Platz. Bei den Jungen Reitern wurde Anna Gründler auf "Nikkita" Erste, gefolgt von Sarina Horst auf "Balou". Den Seniorentitel sicherte sich Marie-Christine Schmid auf "Acito" vor Tobias Epple auf "Ringo". In der Kombination Dressur und Springen ging der Vielseitigkeitsmeistertitel bei den Junioren an Linda Schlecht vor Isa Winkler und Marie Kirn.

Kreiszeitung vom 18. Oktober 2016

Mit einer Schnapszahl zum Großen Preis

 

Reiten: Mohamad Mogheeth Alshehab aus Herrenberg in 44,44 Sekunden Schnellster der Siegerrunde beim S*-Springen in Böblingen

Als er beim großen Herbst-Springturnier des Reit- und Fahrvereins Böblingen zur finalen Siegerrunde einritt, schlug die Stunde des Mohamad Mogheeth Alshehab.

 

Von Steffen Chris Volkmer

 

BÖBLINGEN. Mit seinem Schimmel "Cadiz" und dem Rappen "Safira" hatte der Reiter des RFV Herrenberg schon im Normalumlauf seine Klasse gezeigt und beide Pferde fehlerfrei ins Ziel geritten. Mit "Cadiz" konnte er in der Siegerrunde das Niveau noch einmal steigern, blieb erneut fehlerfrei und ritt in 44,44 Sekunden zum Sieg in diesem Springen der Klasse S*, das einer sportlich hochklassigen Veranstaltung einen krönenden Abschluss bescherte.

Hinter dem Gültsteiner Mogheeth Alshehab, für den Böblingen mit zwei zweiten Plätzen in den Vorjahren schon immer ein gutes Pflaster war, platzierte sich Volker Hahn (RV Waldenbuch-Hasenhof) mit "Corneille" auf dem zweiten Platz, Miriam Grötzinger (RFV Ehestetten) auf "Con Emma" wurde Dritte. Mit seinem zweiten Pferd "Safira" ritt der Sieger auf einen ebenfalls sehr guten fünften Platz. Thomas Volk (RC Aischbach Gültstein) hätte den Führenden als letzter Starter noch ablösen können, doch als ihm ein enges Wendemanöver misslang, stand Mogheeth Alshehab als Sieger fest. Für die Zwillingsschwestern Stefanie und Constanze Pape (RSG Ostalb und RV Jettingen) gab es in dem schweren Springen diesmal zwar keine Platzierungsschleifen, dafür erhielten die Geburtstagskinder Extra-Applaus von den vollbesetzten Rängen und Glückwünsche durch den Turniersprecher.

Das S*-Springen am Samstag entschied Mario Walter (RSG Ostalb) auf "Lancerto" für sich, vor Andreas Groß (PSZ Benzenbühl) auf "Nininjo" und Viviane Böpple (PSZ Benzenbühl) auf "Chayenne Blue". Auch in diesem Springen verbuchte Mohamad Mogheeth Alshehab auf "Cadiz" einen fünften Platz. Das erste schwere Springen mit Stern-Erweiterung der Turniertage hatte am Freitag Stefan Hirsch (RV Nordstetten/Horb) auf "Zandra" für sich entschieden. Als bester Reiter aus dem Kreis platzierte sich hier Thomas Volk (RC Aischbach-Gültstein) mit "Cleo" auf Rang sieben.

Im Zwei-Sterne-M-Springen am Sonntag siegte in Abteilung eins Alia Knack (RSZ Boll) auf "Campari" vor dem Weil der Städter Uwe Heinrich, der mit "Chaya" am Start war, und Ralf Weischedel (PSV Gäufelden) auf "Chiwa". Als Siegerin der zweiten Abteilung trug sich Claudia Vasall (RSZ Hohenzollern) auf "Catizi" in die Gewinnerlisten ein. Thomas Volk (RC Aischbach-Gültstein) belegte auf "Quithago" Rang zwei, und mit "Speiki" holte Ralf Weischedel seinen zweiten dritten Platz in dieser Prüfung.

In der Klasse M* gab es erste Plätze für Sigmund Siegle (LRFV Weil der Stadt) auf "Donna Baita" und Ralf Weischedel (PSV Gäufelden) auf "Quantus" sowie noch einmal einen zweiten Rang für Mohamad Mogheeth Alshehab (RFV Herrenberg) auf "Chacco Loup". Die Stilspringprüfung der Klasse M* mit Stechen gewann in Abteilung eins Viviane Böpple (PSZ Benzenbühl) auf "Chayenne Blue", in Abteilung zwei ging der Sieg an Kerstin Annika Elsäßer (RA TSV Altensteig) auf "Saphira". Die zweiten Plätze belegten Maren Mühlbauer (PLZ Engelsberg) auf "Giordano" und Catrin Meiser-Feyrer (RSZ Hohenzollern) auf "Cayman". Alena Blum (RC Aischbach-Gültstein) mit "Alcantara" und Lea Gruber (PSV Burkhardshof) mit "Cool Boy ritten jeweils auf Platz drei.

Ebenfalls als Stilspringen (Klasse M*) fand in Böblingen die letzte Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal der Junioren statt, dessen Finale beim Turnier in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle ausgetragen wird. Als Siegerin ging Pia-Luise Baur (TRG Baltmannsweiler) auf "Bonero" hervor, die nun an der Spitze des Klassements steht. Als bester Nachwuchsreiter aus dem Kreis platzierte sich Marvin Frey (PSV Gäufelden) mit "Cera" auf Rang vier, was ihm im Pokal-Ranking allerdings den undankbaren 16 Platz einbrachte, mit dem er nur als erster Nachrücker eine Chance auf den Start in Stuttgart hätte. Als einziger Jung-Reiter des Pferdesportkreises Böblingen ist daher Ferdinand Talmon (PSZ Benzenbühl) sicher für das Finale in der Schleyer-Halle qualifiziert, auch wenn es für ihn in Böblingen mit "Chambertine" für keinen der vorderen Ränge reichte.

Michelle Denise Lehmann und Sarah Duft in den Championats vorn

Im Finale des Sparkassen-Cups 2016 machten Michelle Denise Lehmann und "Quadriga" alles richtig. Das Siegerpaar der letzten Qualifikation vom ersten Turnierwochenende in Böblingen blieb im ersten Umlauf des L-Springens fehlerfrei. Im Stechen ritt die Reiterin des PSZ Benzenbühl mit etwas heruntergefahrenem Risiko, um auch den zweiten Durchgang fehlerfrei ins Ziel zu reiten. Das brachte ihr am Ende Rang drei und den Gesamtsieg, für den sie im Anschluss an das Springen Siegerschärpe, Medaille und die Extra-Siegprämie erhielt, die den Cup immer wieder so attraktiv macht. Siegerin der Prüfung in Böblingen wurde in einem spannenden Stechen Viviane Böpple (PSZ Benzenbühl) auf "Zalanda" knapp vor Mareike Pape (RFV Herrenberg) auf "Chiara".

Auch das Volksbank-Championat 2016 im Springen wurde an der Böblinger Tiergartenstraße entschieden. Das finale A**-Springen gewann im Stechen Leonie Wenczel (RFV Ehningen) auf "Carlson" vor Marie Schneider (RFV Herrenberg) auf "Cindy" und Helen Rackow (RV Waldenbuch-Hasenhof) auf "Quicky". Sarah Duft (RV Sindelfingen) belegte auf "Continuo" Rang vier, der zum Championats-Titel reichte. Der Sieg am Sonntag hievte Leonie Wenczel auf den Vize-Platz, Dritte des Endklassements wurde Maren Alexia Holzapfel (RFV Schönbuch/Holzgerlingen), die mit "Miramar" auf Rang sechs abschloss.

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Kreiszeitung vom 12. Oktober 2016

Michelle Denise Lehmann auch drinnen top

Reiten: Fehlerfrei Siegerin im L-Springen - Ansonsten viele Abwürfe und Ausfälle bei den ersten Wettkämpfen in der Halle

 

Reibungslos ging der erste Teil des Herbstturniers beim Reit- und Fahrverein Böblingen über die Bühne. Zumindest hatten die Organisatoren und Helfer alles im Griff und die zahlreichen Zuschauer ihren Spaß

 

Von Steffen Volkmer

 

BÖBLINGEN. Den Reitern und Pferden, vor allem in den L- und M-Springen, merkte man an, dass es die ersten Wettkämpfe in der Halle nach der Saison im Freien waren. Überdurchschnittlich viele Ausfälle und Abwürfe zeigten, dass noch nicht alle mit der Enge und den knappen Wendungen klarkamen, die die von Walter Holzapfel und Markus Hahn gestellten Parcours forderten.

Michelle Denise Lehmann (PSZ Benzenbühl) und "Quadriga" hatten diese Probleme in der letzten Qualifikation zum Sparkassen-Cup nicht. Die Führende des Klassements zeigte im L-Springen, das als schwerste Prüfung auf diesem Niveau gilt, einen schnellen Null-Fehler-Ritt und entschied den Wettkampf klar für sich. "Ich hätte nicht gedacht, dass Quadriga in der Halle so anziehen würde", kommentierte die Reiterin. Ziemlich genau eine Sekunde langsamer als die Siegerin, aber ebenfalls fehlerfrei, platzierte sich Joshua Löffler (RV Jettingen) mit "Queen Halla" auf Rang zwei. Dritter wurde Alexander Schüle (LRFV Weil der Stadt) auf "Maxim".

Alexander Schüle hat dank Regel mit doppelten Punkten noch Chancen

Durch ihren Sieg baute Lehmann ihren Vorsprung im Sparkassen-Cup weiter aus. Sie führt vor dem Finale am Sonntag mit 87 Zählern. Ihr schärfster Konkurrent, Alexander Schüle, liegt mit 69 Punkten schon ein ganzes Stück zurück, hat aber dank der doppelten Punkte-Regelung im Finale noch Chancen auf den Sieg, falls die Führende patzt. Die gibt sich aber zuversichtlich, dass sie mit den 500 Euro Extra-Preisgeld nach Hause reiten kann: "Eigentlich sollte nichts mehr schiefgehen. Ich werde vielleicht etwas mehr auf Sicherheit reiten, dann müsste es mit dem Vorsprung passen."

Das Springen der Klasse M* zum Abschluss des Auftaktwochenendes gewann in Abteilung eins Anke Kübler (RC Heiligenbronn) auf "Quintus". Viviane Böpple vom PSZ Benzenbühl belegte die Plätze zwei und drei mit "Zalanda" und "Amalia". In der zweiten Abteilung ging der Sieg an Sophia Huhn (RFV Rottenburg) auf "Vendera. Norbert Glose (RV Heilbronn) wurde auf "Ciceros Erbe" Zweiter, Dennis Bernert (RC Waldhöfe Gärtringen) auf "Donna Lisa Lotta" Dritter. Bei den Dressuren gab es in der auf Trense gerittenen L*-Dressur einen Sieg für die Sindelfingerin Katharina Bühlmeyer mit "Fürst Faldo" und in derselben Klasse, auf Kandare geritten, einen dritten Platz für Eva Prokop vom gastgebenden Verein mit "Frank Sinatra. Die Nachwuchsreiterin des Böblinger Vereins, Lisa Steisslinger, beendete ihre A-Dressurreiterprüfung mit "Lady Lou" ebenfalls auf Rang drei.

Am Freitag ab 8 Uhr geht es auf der Anlage am Tiergarten weiter mit den Top-Springen bis zur Klasse S und den Entscheidungen der Springreiter im Sparkassen-Cup (Sonntag, 13.30 Uhr) sowie im Volksbank-Championat (Samstag, 14 Uhr). Außerdem ist auch in diesem Jahr wieder eine Qualifikation für den Nürnberger Burg-Pokal der Junioren angesetzt (Samstag, 15.30 Uhr), dessen Finale in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle ausgetragen wird.

Im Volksbank-Championat liegt vor dem Finale Sarah Duft (RV Sindelfingen) mit total 193 Punkten vor der Vorjahres-Championesse Maren Alexia Holzapfel (RFV Schönbuch/Holzgerlingen) und Anastasia Wetzstein (RFV Herrenberg), die beide 187 Zähler vorweisen. Mit 181 Punkten folgen Michelle Semmelmann (LRFV Renningen-Malmsheim) und Leonie Wenczel (RFV Ehningen). Auch bei diesem A**-Springen, das im Stechen entschieden wird, zählen die Finalpunkte doppelt (genauer Zeitplan vom zweiten Turnierwochenende unter http://www.reitverein-boeblingen.de im Netz).

Kreiszeitung vom 6. Oktober 2016 

 

Das Dressur-Gen liegt in der Familie

 

Reiten: Für die elfjährige Lisa Steisslinger vom RFV Böblingen und ihr Pony "Lady Lou" läuft es in dieser Saison

 

"Ein tolles Gefühl, aber irgendwie auch peinlich": Lisa Steisslinger muss sich nach ihren Erfolgen mit Pony "Lady Lou" erst noch an die vielen Gratulationen gewöhnen Foto: Volkmer

 

Wenn ab heute der erste Teil des Böblinger Herbst-Reitturniers über die Bühne geht, freut sich eine schon ganz besonders auf ihren Auftritt in der großen Halle: Lisa Steisslinger. "Turnier in Böblingen ist immer etwas Besonderes", sagt die Nachwuchsreiterin.

 

 

Von Steffen Volkmer

 

BÖBLINGEN. "Nicht nur da zu starten, man macht auch sonst so viel, hilft mit den anderen zusammen überall mit. Es gibt immer was zu tun", strahlt die Elfjährige. "Und außerdem gibt es immer viele Waffeln und Süßigkeiten", ergänzt Mutter Kathi lachend.

Lisa Steisslinger avancierte in diesem Jahr zum Nachwuchs-Dressur-Star des RFV Böblingen. Mit ihrem Pony "Lady Lou" legte sie eine Bilderbuch-Saison hin, die sie beim Turnier in Heimsheim mit dem Gewinn der Kreismeisterschaft in der Dressur-Leistungsklasse VI krönte. In zwei Wochen, beim Finale des Volksbank-Championats in Weil der Stadt, könnte die junge Böblingerin dann sogar noch einmal nachlegen - als derzeit Führende im Zwischenklassement stehen ihre Chancen auf den Gesamtsieg nicht schlecht. "Ich würde das Championat natürlich gerne gewinnen und werde auch mein Bestes geben - aber wenn's nicht klappt, ist es auch nicht so schlimm. Ich habe ja die Meisterschaft, und ,Lady Lou' hat in der Saison schon so viel geleistet, da kann ruhig auch mal etwas schiefgehen", analysiert sie die Lage vor dem Finale.

Der Sieg in der Meisterschaft, für den sie beim Kreisreiterball am 12. November in Maichingen mit Medaille und Schärpe geehrt wird, kam für die Schülerin des Albert-Einstein-Gymnasiums überraschend. "Ich habe das erst mitbekommen, als meine Mutter im Internet nach den Punkten gesehen hat. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, weil ich nur drei der vier Wertungsprüfungen mitgeritten bin." Das lag daran, weil sie erst im Laufe der Saison von der Leistungsklasse sechs in die höhere LK 5 aufgestiegen ist. Aber mit ihren Top-Platzierungen ritt sie auch ohne Streichergebnis zu Gold.

Warum es in der Saison so gut läuft, weiß die junge Reiterin auch nicht - sie trainiert regelmäßig mit der Dressur-Reitlehrerin des RFVBB und natürlich mit ihren Eltern, die selbst beide erfahrene und erfolgreiche Reiter sind, aber größere Veränderungen gab es nicht. "Ich schätze, wir haben uns einfach zusammengerauft und sind jetzt erfahrener", vermutet sie mit leichtem Schulterzucken. Für Lisa Steisslinger ist das Erfolgsgefühl noch relativ neu und nicht nur angenehm: "Als hier im Verein dann alle das mit der Meisterschaft mitbekommen und mir gratuliert haben, hat sich das schon toll angefühlt - aber es war irgendwie auch peinlich. Bei sowas werde ich ganz schüchtern."

Auf Pferden gesessen sei sie schon immer, sagt die Elfjährige, das erste Mal mit einem Pferd galoppiert ist sie mit fünf Jahren. "Da kann ich mich noch genau erinnern", lacht sie, "das war draußen auf dem Platz, und da war ich total stolz." Ihr Pony bekam sie dann vor rund drei Jahren. "Lady Lou" sollte eigentlich nur ein braves Reitpferdchen sein. Dass sich die kleine Stute zu einem großartigen Dressur-Pony entwickeln würde, war damals noch nicht abzusehen. "Das haben sich die beiden selbst erarbeitet", sagt Mutter Kathi Steisslinger mit deutlichem Stolz.

Auch im Springen entwickelt sich Tochter Lisa weiter, aber die Dressur liegt ihr doch am meisten. "Dressur macht mir einfach mehr Spaß, und da läuft es im Augenblick einfach auch so gut", sagt sie. Beim Springen dagegen habe sie doch immer noch Respekt vor den Hindernissen. Das "Dressur-Gen" gehört allerdings auch zur Familie. Klaus und Martina Steisslinger - Lisas Onkel und Tante - gehören schon seit Jahren zur Spitze im Kreis, und auch Mutter Kathi und Vater Frieder haben bereits massig viele Schleifen erritten.

Wettkampfstress, da nicht immer die selben Turniere anvisiert werden

Für Frieder Steisslinger entwickelte sich das Jahr 2016 sogar parallel zu dem seiner Tochter zur Top-Saison: Mit seinem erst achtjährigen "Cadillac", den er selbst ausgebildet hat, ritt er von Erfolg zu Erfolg. Erst kürzlich feierte er mit dem jungen Pferd sogar den ersten Sieg in einer S-Dressur und ist Teil der Dressurmannschaft des Pferdesportkreises (PSK), die bei den württembergischen Mannschaftsmeisterschaften in Weilheim den Titel holte.

Für die Familie bedeutet das bisweilen allerdings wahren Wettkampfstress, da nicht immer die gleichen Turniere anvisiert werden. "Wir mussten in der Saison schon einige Male einen Hänger leihen und getrennt zu den Turnieren fahren", erklärt Kathi Steisslinger. Auch das anstehende Wochenende verlangt einiges an Kondition und Koordination: Am heutigen Freitag wird Lisa in Böblingen in der A-Dressur starten, am Samstag tritt sie dann in Tübingen mit der Mannschaft der PSK-Fördergruppe an, und am Sonntag - wieder in Böblingen - versuchen sie und "Lady Lou" sich dann im Springen.

 

Sunday, 14.08.2016

Marie-Christin Kogel ist neue Amateur-Landesmeisterin

Die Junge Reiterin Marie-Christin Kogel hat mit ihrem Harkon in Marbach das Finale im Amateurcup Baden-Württemberg gewonnen – mit VIDEO!

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Trotz der anhaltend guten Form der 21-jährigen Schülerin von Eberhard Geiger war das Finalergebnis eine Überraschung. Denn Aileen Day aus Wiesental war als hohe Favoritin ins Finale eingezogen. Dort musste sie aber Fehler in den Tempiwechseln hinnehmen; die Richter kreideten ihrem Wallach Destino auch zeitweilig eine enge Anlehnung an. So war der Weg frei für die Landes-Vizemeisterin der Jungen Reiter. Für Marie-Christin Kogel war es der erste Titel dieser Art – und die perfekte Generalprobe für die Deutschen Jugendmeisterschaften in einer Woche in Riesenbeck.

Das Finale des diesjährigen Amateur-Cups, das erstmals im Rahmen des Marbacher Dressurturniers ausgetragen wurde, fand auf ganz beachtlichem Niveau statt. Die besten fünf Reiter bekam ein Ergebnis von 68 Prozent und mehr: Hinter der Siegerin landete die Onstmettinger Rechtsanwältin Gabriele Matthes mit Dresemeyer auf Rang zwei vor Aileen Day und der Junioren-Landesmeisterin Anna Casper vom Donzdorfer Birkhof auf Satchmo. Auf dem fünften Rang platzierte sich der Amateurcup-Begründer und – förderer Markus Schetter auf seinem Württemberger Friedemann (rok)  

Foto: Doris Matthaes

Kreiszeitung vom 21. Juli 2016

Theorie gebüffelt, Springen und Dressur trainiert

Reiten: Nachwuchs des RFV Böblingen hat die Berechtigung zur Teilnahme an Turnieren in der Tasche

 

Die Mühe hat sich gelohnt: Der Nachwuchs des RF V Böblingen zeigt stolz sein Reitabzeichen red

 

BÖBLINGEN (red). Fünf Wochen lang haben die jungen Reiterinnen und Reiter im RFV Böblingen trainiert, um das Deutsche Reitabzeichen zu erlangen. Mittwochs wurde gesprungen, donnerstags Theorie gebüffelt und freitags Dressur geritten. Die Mühe hat sich gelohnt, denn alle Teilnehmer haben die Berechtigung zur Teilnahme an Turnieren in der Tasche.

Dabei wurden sie fachkundig vorbereitet. Die Springtipps erhielten sie von dem zurzeit erfolgreichsten Springreiter im Verein, Christof Roth. Theorie vermittelte Jania Seimer, während es von Virginia Pfingsttag, selbst erfolgreich im Dressurviereck zuhause, den letzten Schliff in der Dressur gab. Beim Basispass machten auch Jugendliche von der Jugendfarm mit, sie wurden von Andre Wersich bestens vorbereitet. Den Basispass in der Tasche haben Josephine Janz, Martin Bitzer, Frederik Steisslinger, Hannah König, Sarina Horst, Eileen Dieti, Boban Stankovic, Uta Dalkmann, Miriam Schimpf, Celine Krause, Nadine Krause, Debora Mitschang und Caroline Deuble.

Isabelle Bohnaker beweist in Viereck und Parcours ihr Können

Über das Reitabzeichen 5 freuen sich Frederik Steisslinger, Hannah König, Sarina Horst, Eileen Dieti und Chiara Bayer nach erfolgreichem Reiten einer E-Dressur und nach Überwinden eines E-Parcours im Springen. Das Reitabzeichen 4 erhielt Isabella Bohnaker, nachdem sie sowohl im Viereck als auch im Parcours zeigte, dass sie auf A-Niveau reiten kann.

SZ/BZ vom 13. Juli 2016

Aus Vereinen und Verbänden: Großer Tag beim Böblinger RFV

 

„Brückenbauer mit Stallgeruch“

 

 

 

Der Reit- und Fahrverein Böblingen konnte zwei weitere Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur und Erhalt der Anlage feiern.

 

Die lange geplante Brücke über den Wasserberggraben konnte dank eines großzügigen Sponsors realisiert werden, die den Zugang zu den südlich gelegenen Koppeln und dem Ausreitgelände schafft und insbesondere die Gefahrensituation auf der Zufahrtsstraße zu den Kleingartenanlagen entschärft, auf der sich nicht alle Verkehrsteilnehmer an die vorgegebene Geschwindigkeit halten und damit bereits mehrfach sehr gefährliche Konfrontationen zwischen Autofahrern, Reitern, Spaziergängern und Fahrradfahrern entstanden sind.

Dr. Klaus Steisslinger, Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins Böblingen begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder, Offizielle der Stadt Böblingen und die an der Ausführung beteiligten Mitarbeiter der Firmen zur Einweihung der Brücke und der Grundsanierung eines Stallgebäudes, die nach 45 Jahren erforderlich wurde.

Eckart Hörmann, als Architekt und Ideengeber skizzierte in einer launigen Rede den schwierigen und langen Weg von der Planung bis zum Baubeginn.

Josef Fischer, Leiter des Schul- und Sportamtes, als Vertreter der Stadt Böblingen, nahm die Einweihung der Brücke und des Stalles zum Anlass, den Mitgliedern des Reit- und Fahrvereins zu gratulieren. Er dankte den „Brückenbauern mit Stallgeruch“, die es seit 1968 schaffen, mit Herz, Hand und Verstand diese Anlage mit höchstem eigenen Engagement modern zu halten. „Sie bauen hierbei Brücken zwischen Jung und Alt, zwischen Mensch und Tier sowie zwischen Verein und Umfeld. Damit sichere sich der Verein garantiert eine gute Zukunft“ , sagte Josef Fischer.

Eckhard Burgdorf, als Hauptsponsor, drückte dem Reit- und Fahrverein Böblingen erneut seine Verbundenheit aus, bevor er das rote Band durchtrennte und die Brücke nun offiziell für Ross und Reiter freigab. Feierlich ritt eine kleine Gruppe unter großem Beifall über die Brücke.

Nach der Brückeneinweihung ging es in den renovierten Stall der Anlage. Auch hier lobte Dr. Klaus Steisslinger das große Engagement einiger Mitglieder, die in tagelanger Arbeit in ihrer Freizeit an der Renovierung beteiligt waren, und dankte ihnen, dass sie ihre Fähigkeiten für den Verein eingebracht haben.

Der erste Ritt über die neue Brücke unter den Augen von Vereinschef Dr. Klaus Steisslinger (rechts) und Sponsor Eckhard Burgdorf. Bild: z

Kreiszeitung vom14. Juli 2016

RFV Böblingen verbessert Infrastruktur

 

Reiten: Neue Brücke und renovierter Stall bei RFV Böblingen

 

Von Ise Wendig

 

BÖBLINGEN. Der Reit-und Fahrverein Böblingen feierte die Fertigstellung zweier weiterer Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur und zum Erhalt seiner Anlage. Die lange geplante Brücke über den Wasserberggraben schafft Zugang zu den südlich gelegenen Koppeln und dem Ausreitgelände und entschärft so die Gefahrensituation auf der Zufahrtsstraße zu den Kleingartenanlagen, wo bereits mehrfach gefährliche Konfrontationen zwischen Autofahrern, Reitern, Spaziergängern und Fahrradfahrern entstanden waren.

Der erste Vorsitzende, Dr. Klaus Steisslinger, begrüßte die Gäste zur Einweihung der Brücke und freute sich zudem über die Grundsanierung eines Stallgebäudes, die nach 45 Jahren erforderlich wurde. Architekt und Ideengeber Eckart Hörmann skizzierte in seiner launigen Rede den schwierigen Weg von der Planung bis zum Baubeginn der Brücke. Böblingens Sportamtsleiter Josef Fischer gratulierte den Mitgliedern des RFV und dankte den "Brückenbauern mit Stallgeruch", die es seit 1968 mit Herz, Hand und Verstand schaffen, die Anlage mit höchstem eigenen Engagement modern zu halten. "Sie bauen hierbei Brücken zwischen Jung und Alt, zwischen Mensch und Tier sowie zwischen Verein und Umfeld. Damit sichert sich der Verein garantiert eine gute Zukunft", so Josef Fischer.

 

Mitglieder stemmen die Arbeiten in ihrer Freizeit

 

Nach dem Durchschneiden des roten Bandes ritt eine kleine Gruppe unter großem Beifall über die Brücke. Nach deren Einweihung ging es in den renovierten Stall. Auch hier lobte Steisslinger das große Engagement einiger Mitglieder, die in tagelanger Arbeit in ihrer Freizeit an der Renovierung beteiligt waren und dankte ihnen, dass sie ihre qualifizierten Fähigkeiten für den Verein eingebracht haben.

Antenne 1 zu Gast bei den Voltis im Böblinger Reit-und Fahrverein. Die Aufgabe wurde vom Böblinger Dream-Team bravorös gelöst und somit konnten es sich den Gewinn von 500 Euro sichern! 

Kreiszeitung Böblinger Bote vom 12. Mai 2016

Souveräne Pflicht und ruhige Kür

 

Reiten: Böblinger L-Gruppe

 

BÖBLINGEN (red). Die L-Gruppe im Voltigieren des Reit- und Fahrvereins Böblingen trat sehr zufrieden die Heimreise vom Turnier in Ulm an. Linda Schlecht, Annalena Fritz, Carla Kehrer, Janina Fritz, Friederike Moroff und Lena Günther absolvierten ihre Pflichtrunde auf ihrem Fuchs "Clearview" souverän und landeten im Zwischenergebnis auf Platz drei im großen Starterfeld.

Bei der Kür war "Clearview" etwas angespannt und lief unregelmäßiger als von ihm gewohnt. Die Mädchen ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und zeigten ihre Kür mit viel Ausstrahlung und einer konstant guten Körperspannung. Belohnt wurden sie dafür mit einer Aufstiegsnote in die Leistungsklasse M. Großer Jubel ertönte kurz darauf, als die Gruppe mit Longenführerin Alexandra Fritz realisierte, dass sie sich mit ihrer guten Leistung für den L-Team-Cup in Dorum an der Nordsee qualifiziert hatte. Dort werden die Böblinger Voltis im Juni für Baden-Württemberg an den Start gehen.

SZ/BZ vom 12. Mai 2016

Der große Preis geht nach Bad Boll

  1.  

Den Grand-Prix-Sieg des mit sechs S-Dressuren ausgeschriebenen Böblinger Turniers feierte Michael Bühl vom Reitclub Bad Boll. Hinter Bühl reihten sich punktgleich zwei Dressurreiterinnen auf dem zweiten Platz ein: Christina Boos (RC Weiglschwaig) auf Remondini und Katrin Burger aus Orsingen. Sie startet für den RV Sindelfingen.

 

Kein Wunder also, dass im Dreisterne-S-Höhepunkt am Tag zuvor der Jubel groß war. Da gewann die 48-Jährige, Tochter des 2007 verstorbenen früheren Sindelfinger Oberbürgermeisters Dieter Burger, auf ihrem Oldenburger-Wallach Salazar (13) die Hauptprüfung.

Zwei der vier in der Einsterne-Klasse ausgeschriebenen schweren Wettbewerbe entschied jeweils hauchdünn vor der auf Harkon zweitplatzierten Böblingerin Marie-Christin Kogel die S-Dressurreiterin Aileen Day (RV Wiesental) auf Destino. Stefanie Lempart (RFV Möhringen) und die Ludwigsburgerin Annika Gutjahr gewannen die anderen S-Dressuren. Die Zweisterne-M-Siege gingen an Emma Mungenast (RFV Holzgerlingen) auf Doro und in der Youngster-Klasse der Sieben- bis Neunjährigen an Katrin Burger auf Danzarino.

Hans-Peter Bauer aus Holzgerlingen erkämpfte einen M-Dressurpferdesieg. Martina Steisslinger (Bild: Häusler) gewann in der klassischen M-Dressur. Den anderen M-Abteilungssieg schnappte sich die Weil der Städterin Jana Schlotter auf Sandro Boy. Auf der zuletzt aus Achern mit einem M-Dressursieg heimgekehrten Württemberger-Stute Dywah holte sich Christine Eberbach vom RV Sindelfingen in einer Trensen-L-Dressur den Pokal für Platz eins. Die L-Qualifikation für das Bundeschampionat gewann wiederum Vereinskollegin Katrin Burger. Eine A-Dressur und auch den E-Dressurwettbewerb entschied Lisa Steisslinger (RFV Böblingen) auf Lady Lou für sich. Und in WBO-Reiterwettbewerben hatten in ihren Abteilungen Luisa Heinzmann, Johanna Günther und Sophia Günther (alle RC Schönaich) sowie die Böblingerin Antonia Roth die Nase vorn.

Kreiszeitung Böblingert Bote vom 11. Mai 2016 

Siegerehrung ganz unkonventionell

Reiten: Böblinger Grand-Prix-Turnier auf hohem Niveau

 

 

Vier Tage lang zeigten die Reiter beim Grand-Prix-Turnier des RFV Böblingen ihr Können, traten dabei in den höchsten Klassen der Dressur an. Für die Organisatoren und Helfer ein Mammutprogramm, das sich am Ende auszahlte.

 

Von Steffen Volkmer

 

BÖBLINGEN. "Ein in allen Bereichen perfektes Turnier", freute sich der Vorsitzende Klaus Steisslinger nach der letzten Ehrenrunde. Er und seine Frau Martina waren wieder die Hauptverantwortlichen für das Event. Martina Steisslinger ergänzte, dass neben Reitern und Zuschauern auch die Richter nur lobende Worte gefunden hätten. "Das ist eine wichtige Veranstaltung - speziell in Zeiten, in denen immer weniger Vereine die Herausforderungen eines Grand-Prix-Turniers auf sich nehmen würden."

Eine Herausforderung war es auch für die Böblinger, vor allem, da das Turnier mit dem vorgelagerten WBO-Tag diesmal über vier Tage lief, dabei das gesamte Spektrum der Dressurreiterei von Einsteigerprüfungen bis Grand Prix abdeckte und dank des guten Wetters mit dem Luxusproblem zu kämpfen hatte, dass auch wirklich alle auf der Anlage in der Tiergartenstraße Böblingen starten wollten: "Bei den Ausschreibungen und Zeitplänen geht man normalerweise davon aus, dass 65 bis 70 Prozent der angemeldeten Reiter starten", erklärte Klaus Steisslinger, "wir hatten diesmal eine Auslastung von 80 Prozent - das heißt rund 680 Starts mit 460 Pferden in 22 Prüfungen."

Die großen Starterfelder führten zu einem Marathon-Ablaufplan mit nur wenigen, kurzen Pausen. Verzögerungen ließen sich nicht gänzlich vermeiden, weshalb die letzte Prüfung am Samstag, die S*-Dressur, Prix St. Georg, erst nach 21 Uhr endete. Dafür wurde die Siegerehrung für die Gewinnerin Aileen Day (RFPZV Wiesental), die Zweite Marie-Christin Kogel (RFV Böblingen) und die anderen Platzierten ohne Pferd direkt am Bierstand durchgeführt - sicher auch eine Böblinger Einzigartigkeit.

Früher den Teilnehmern für die Große Tour hinterhertelefoniert

Beim WBO-Tag nahmen sehr viele junge Reiter die Chance wahr, in Böblingen zu starten. "Wir wollten das auch genau so, um den Nachwuchsreitern zu zeigen, dass sie uns ebenso wichtig sind wie die Top-Reiter", so Klaus Steisslinger. "Allerdings hat sich das wegen des Feiertags auch angeboten, die künftige Planung wird eher wieder in Richtung eines Drei-Tage-Turniers gehen." Die WBO-Prüfungen waren auch der Publikumsrenner. Zwar konnten vergleichsweise viele dressurbegeisterte Zuschauer begrüßt werden, aber ein reines Dressurturnier bleibt selbst auf Top-Niveau in Sachen Resonanz oft ein Geheimtipp. "Das Grand-Prix-Turnier hat ein hohes Niveau. Trotzdem ist es eine Veranstaltung von Dressur-Reitern für Dressur-Reiter, das sich nur mit Hilfe der Sponsoren finanzieren lässt", betonte Martina Steisslinger. Zum Glück können die Böblinger auf ihre Gönner bauen, die es goutieren, dass das Turnier einen so guten Ruf genießt. "Im ersten Jahr mussten wir den Reitern für die Große Tour noch hinterhertelefonieren", erinnerte sich Klaus Steisslinger, "inzwischen haben sie uns fest eingeplant, das Interesse, hier zu reiten, steigt stetig."

Aber nicht nur mit der Ausrichtung können die Böblinger zufrieden sein, auch mit der sportlichen Ausbeute. Marie-Christin Kogel belegte mit "Harkon nach ihrem zweiten Platz im St. Georg-Special zum Abschluss am Sonntagnachmittag noch einmal Rang zwei, wieder nur knapp geschlagen von der hervorragend aufgelegten Aileen Day (RFPZV Wiesental) auf "Destino. In beiden Prüfungen konnte sich auch Friedrich Steisslinger (RFV Böblingen) gut in Szene setzen. Mit dem jungen "Caddylack reichte es zwar nicht in die Platzierung, dafür verbuchte das Paar einen guten vierten Platz in der M**-Dressur. Und für Martina Steisslinger (RFV Böblingen) gab es einen Sieg in einer M*-Dressur mit "Luke Skywalker.

Auch für andere Reiter aus dem Kreis war der hervorragend präparierte Außenplatz ein guter Untergrund. Am erfolgreichsten ritt Katrin Burger vom RV Sindelfingen. Mit "Salazar" siegte sie in der S***/Intermediaire II-Qualifikation zum Grand Prix. Beim Finale am Sonntag mussten sie und Christina Boos (RC Gut Weiglschwaig) auf "Remondini, beide von den Richtern mit 68,10 Prozent auf Rang zwei gewertet, sich nur Michael Bühl (RC Badhof) geschlagen geben, der mit "Beyonce auf starke 70,84 kam. Außerdem siegte Katrin Burger auf "Danzarino" in der M**-Dressur und mit "Santo Dottore in der Klasse L, eine Qualifikation für das DKB-Bundeschampionat 2016. Dort belegte sie zudem mit "Viva Musica Platz vier.

In einer weiteren Prüfung der Klasse M** setzte sich Emma Mungenast (RFV Schönbuch/Holzgerlingen) auf "Doro" vor Jörg Beerhenke (RFV Leonberg) auf "River Side und Isabel Kochan (RFV Leonberg) auf "Luminor durch. In der Klasse M* kam die junge Weil der Städterin Jana Schlotter (LRFV Weil der Stadt) mit "Sandro Boy auf Platz eins. Emma Mungenast (RFV Schönbuch/Holzgerlingen) wurde Zweite mit "Doro", Miriam Mössner (RC Wolfhof Schönaich) Dritte auf "Rich. Auf Rang vier platzierte sich noch einmal Jana Schlotter mit "Stukhuster Ricardo go for Gold. In der gleichen Klasse platzierte sich Judith Brandlhuber (RC Renningen) mit "Ravell auf Platz zwei, Dressur-Profi Hans-Peter Bauer (TV RG Gültstein) nahm mit "Ballantine's einen Sieg in der Klasse M mit nach Hause.

Das Zelt bleibt stehen, denn jetzt folgt die Sanierung der Stallungen

Ganz ist der Stress für die Mitglieder des Reit- und Fahrvereins auch nach den Turniertagen nicht vorbei. Das Stallzelt, das auf dem Parkplatz für die von weiter entfernt angereisten Teilnehmer aufgestellt wurde, wird erst mal stehen bleiben und die vereinseigenen Pferde beheimaten. Es steht die Sanierung der Stallungen an.

Kreiszeitung Böblinger Bote vom 4. Mai 2016

Belastungstest bestanden: Jetzt kommt das Großereignis 

Reiten: Nach dem Springturnier folgt am Wochenende der Dressur-Grand-Prix beim RFV Böblingen

 

Es war ein beeindruckendes Pensum, das der Reit- und Fahrverein Böblingen zu bewältigen hatte: sechs Springprüfungen an einem Tag, mit zum Teil immens hohen Starterzahlen. Der reibungslose Ablauf, die allgemeine Zufriedenheit und ein gut präparierter Außenplatz zeigten aber, dass man bereit ist für noch größere Aufgaben.

 

Von Steffen Volkmer

 

BÖBLINGEN. Und diese stehen bereits ab dem Donnerstag an, wenn es beim Grand-Prix-Turnier vier Tage lang bis in die höchsten Klassen der Dressurreiterei geht. Das dem Dressurturnier vorgelagerte Springturnier hat bei den Böblingern neben der sportlichen Seite auch immer die Funktion eines Belastungstests: Sind Anlage, Organisation und Helfer für das Groß-Event Grand Prix fit? In diesem Jahr kann daran kein Zweifel bestehen: Denn begünstigt durch die Ausschreibung und gutes Wetter, war schon das Ein-Tag-Springturnier riesig.

Im Springen der Klasse M* gingen 80 Teilnehmer an den Start. In dieser Mega-Konkurrenz siegte Petra Janic (RA SV Hubertus Metzingen) auf "Claristo" in Abteilung eins vor Ralf Weischedel (PSV Gäufelden) auf "Speiki" und Thomas Kittel (RC Aischbach Gültstein) auf "Carado". Siegerin der zweiten Abteilung wurde Steffi Girrbach (RV Enzklösterle) auf "Cara", gefolgt von Alice Bartholomä (VfR Käpfleswiesenhof) auf "Chacyra" und Dominik Todten (RV Altenriet) auf "Camelot of Wales", beide auf Rang zwei, sowie noch einmal Ralf Weischedel, diesmal auf "Chiwa". In der Klasse L wuchs das Feld sogar auf 103 Starter an. Und auch hier war es Petra Janic, die die Konkurrenz hinter sich ließ, diesmal im Sattel von "Celeja". Michelle Denise Lehmann (PSZ Benzenbühl) wurde auf "Quadriga" Dritte. Einen Sieg für eine Reiterin aus dem Kreis gab es in der Klasse A**: Nina Brändle (PSV Hohe Eichen) und "Sanssouci" sprangen aufs oberste Treppchen.

Ab Donnerstag folgen nun die Dressurreiter ihren springreitenden Kollegen auf die Anlage am Tiergarten. Der Böblinger Dressur-Grand Prix hat sich zu einer Top-Veranstaltung im Reitsportkalender über die Landesgrenzen hinaus entwickelt. Volle vier Tage sind für das Turnier angesetzt, das an Himmelfahrt bereits mit einem vollen Wettbewerbstag startet: In der Halle beginnen die Prüfungen um 8 Uhr, auf dem Außenplatz ab 9 Uhr. Einen genauen Zeitplan sowie die Startzeiten für Freitag, Samstag und Sonntag gibt es unter http://www.reitverein-boeblingen.de/veranstaltung/dressur-late-entry im Internet.Das Grand-Prix-Turnier in Böblingen ist auch in diesem Jahr wieder ein Leckerbissen für Fans des Dressurreitsports und hochkarätig besetzt, obwohl parallel auch das Maimarkt-Turnier in Mannheim läuft. So haben Karin Tebar, die international für Frankreich reitet, Christina Boot aus Bayern, Nicole Casper, Katrin Burger, Michael Bühl und weitere illustre Namen aus der Szene ihr Kommen angekündigt. Und dann hat der RFV auch noch sein ganz eigenes Star-Duo am Start: Marie-Christin Kogel auf ihrem "Harkon".

Marie-Christin Kogel musste sich mit "Harkon" erst zusammenraufen

Im vergangenen Jahr holte die 20-jährige Studentin der Wirtschafts-Psychologie an gleicher Stelle mit ihrem Pferd "Harkon" ihren ersten S*-Sieg. Es folgten weitere Top-Ergebnisse bis zum Jahresende, an die das Paar in der Saison 2016 nahtlos anknüpft. So punkteten sie in Vechta bei der Sichtung für den "Preis der Besten" und wurden für die Teilnahme an der bedeutenden Nachwuchsveranstaltung nominiert.

Außerdem holte der Bundestrainer der Jungen Reiter, Hans Heinrich Meyer zu Strohen, die Reiterin und ihren erfolgreichen Vierbeiner zur international ausgeschriebenen Veranstaltung auf dem Maimarkt, die am vergangenen Wochenende stattfand. "Harkon" und Marie-Christin Kogel rechtfertigten das Vertrauen bei ihrem ersten internationalen Start mit dem vierten Platz in Dressur und Kür.

Schon als junge Reiterin war die Sindelfingerin so erfolgreich, dass sie in den Pony-Kader berufen wurde. "Ich habe mein erstes Turnier bestritten, da war ich noch nicht mal eingeschult", erinnert sie sich. Sie ritt, damals noch beim Maichinger Reitverein, das Pony von Bekannten, das später dann ihr gehörte. Dass die Dressur ihr Ding werden würde, kristallisierte sich allerdings erst mit der Zeit heraus. Vielleicht auch, weil ihre Schwester den Weg der Springreiterin wählte.

"Harkon" ist jetzt im dritten Jahr ihr Partner im Dressurviereck, trainiert werden die beiden von Dressur-Profi Eberhard Geiger, und am Anfang war der heutige Erfolg noch nicht wirklich absehbar. "Harkon ist nicht einfach", sagt sie. Und erinnert sich: "In Böblingen wurden wir sogar mal in der Prüfung abgeklingelt." Aber die beiden haben sich zusammengerauft, und vor allem im vergangenen Jahr zeigte die Leistungskurve steil nach oben. Das erfordert natürlich Trainingsdisziplin und Zeit, was mit dem parallel laufenden Studium nicht gerade einfach ist und viel Unterstützung, vor allem von ihren Eltern, bedarf.

Dass Marie-Christin Kogel das gut im Griff hat, wird man am Samstag und Sonntag in Böblingen sehen, wenn die Dressur-Queen und "Harkon" ins Viereck einreiten.

SZ/BZ vom 6. Mai 2016

 

Dressur-Turnier in Böblingen

 

Mit ersten Dressuren, in erster Linie an Nachwuchsreiter gerichtet und mit zahlreichen WBO-Wettbewerben in der Einstiegsklasse, hat das Böblinger Dressurturnier gestern bereits stimmungsvoll begonnen. „Insgesamt haben wir ein super Nennergebnis und es sind auch keine Nachnennungen mehr möglich“, verriet Mitorganisatorin Ise Kelzenberg-Wendig. Heute um 10.30 Uhr und Sonntag um 9 Uhr geht’s für die Youngster um Zähler für das Bundeschampionat. Heute ab 11.30 Uhr sind an der Tiergartenstraße drei S-Dressuren hintereinander angesagt. Weitere drei S-Dressuren folgen am Sonntag, um 13.30 Uhr der Dreisterne-Grand Prix als Höhepunkt des viertägigen Böblinger Dressurturniers. – fh –

 

Kreiszeitung Böblinger Bote vom 28. April 2016

 

Reiten beim RFV Böblingen

 

BÖBLINGEN (svo). Vom 5. bis 8. Mai ist beim Reit- und Fahrverein Böblingen mit dem großen Grand-Prix-Turnier wieder hohe Reitkunst angesagt. Die Dressur-Elite aus dem Kreis, dem Land und von jenseits der Landesgrenzen tritt in den höchsten Klassen des Dressurreitens an. Damit sich auch die Springreiter präsentieren können, veranstaltet das RFVBB-Team bereits an diesem Samstag ein "Late Entry"-Turnier.

Angeboten werden ausschließlich Springprüfungen, für die sich die Reiter kurzentschlossen anmelden konnten. Der Turniertag beginnt früh um 7.30 Uhr mit einem Springen der Klasse A**, gefolgt von einem L-Springen ab 10 Uhr und einem M-Springen ab 14 Uhr. Am Nachmittag finden in denselben Klassen Springpferdeprüfungen statt, mit den Startzeiten 16.30 Uhr (A**), 18 Uhr (L) und 19.30 Uhr (M).

Wem es am Samstag mehr nach Voltigieren ist, der wird sich beim Reit- und Fahrverein Weil der Stadt gut aufgehoben fühlen. Beginn beim Turnier bis zur Kategorie M* ist um 8 Uhr, die letzten Übungen am galoppierenden Pferd werden gegen 16.30 Uhr gezeigt.

Kreiszeitung Böblinger Bote vom 7. April 2016

Alle Prüflinge haben bestanden

Reiten beim RFV Böblingen

 

 

 

 

 

 

Reitabzeichen bestanden: Die Prüflinge mit Richtern und Lehrerinnen red

 

BÖBLINGEN (red). In den Osterferien hat der Reit- und Fahrverein Böblingen einen Vorbereitungskurs zum Erwerb des deutschen Reitabzeichens mit abschließender Prüfung ausgerichtet. Dieses Angebot wurde von zahlreichen Mitgliedern und einigen Externen angenommen. Der Besitz des Reitabzeichens ist Voraussetzung zur Teilnahme an Turnieren, deshalb warteten die Teilnehmer auch aufgeregt auf ihr Ergebnis.

Doch Richter Peter Bort machte es spannend und begann mit den Worten: "Es gibt eine schlechte und eine gute Nachricht. Die Schlechte lautet: Drei Prüflinge haben nicht bestanden. Die gute Nachricht: Heute ist der 1. April." Die Erleichterung war groß, als klar war, dass alle ihr Ziel erreicht hatten. Beim Überreichen der Urkunden lobte Peter Bort die ausgezeichnet guten Leistungen.

Besonders freute ihn das hervorragende Theoriewissen einiger Prüflinge, was er und Christine Eberbach dann auch mit einer Wertnote von 9,0 belohnten. Darauf kann Lehrerin Janja Seimer stolz sein. Aber auch in der Dressur und im Springen gab es hohe Wertnoten. 8,0 in der Dressur und 7,8 im Springen. "Das ist der absolute Hammer", jubelte Reitlehrerin Virginia Pfingsttag

"Oft müssen wir auch mal ein Auge zudrücken", sagte Christine Eberbach. Doch das sei dieses Mal nicht nötig gewesen, es gab keine Wackelkandidaten. Mit auf den Weg gab Peter Bort den Reitern noch: "Denkt immer daran: Wenn mal was nicht so ganz klappt, meistens liegt es am Reiter und nicht am Pferd. Deshalb geht immer gut mit euren Pferden um, ich werde genau hinschauen, wenn wir uns dann auf den Turnier wiedersehen."

Die glücklichen Besitzer des Reitabzeichens sind Lisa Steisslinger, Sophie Bauss, Emelie Stroka, Anna Gründler, Marie Kirn und Vera Hertler sowie Franziska Roth, Joy-Stephanie Maier, Hannes Schreiber und Linda Schlecht.

Kreiszeitung Böblinger Bote vom 9. März 2016

Geduldsprobe für Kinder und Pferde

Reiten: Vereinsmeisterschaften des RFV Böblingen mit 61 Starts und kleiner Verspätung

 

 

BÖBLINGEN (red). Trotz des schlechten Wetters fanden viele Zuschauer den Weg zu den Vereinsmeisterschaften in die Halle des Böblinger Reit- und Fahrvereins.

Sportwartin und Organisatorin Silke Hübner freute sich über 61 Starts, wobei die erfahrenen Turnierreiter dem Nachwuchs das Feld überließen und lieber im Hintergrund hilfreich mit Rat und Tat zur Seite standen. Begonnen wurde mit Verspätung, da der Richter verschlafen hatte (Jetlag). Für die aufgeregten Kinder eine Geduldsprobe.

Los ging es mit der Führzügelklasse für die Kleinsten im Verein. Hier waren die Schulpferde "Chilli Palmer" und "Ringo" sowie die Ponys "Baileys", "Susi" und "Nikita" gefordert. Geduldig trugen sie die kleinen Reiter durch die Prüfungen. Die erste Abteilung gewann Maja Seyer vor Kenzlee Ringo und Antonia Roth, in der zweiten Abteilung siegte Phil Stroka vor Louise Vacek und Rebekka Kessler. Im Reiterwettbewerb ohne Galopp belegte Fabienne Haase Platz eins vor Sara Jomaa, Leni Jäckel und Josephine Janz. Den Reiterwettbewerb mit Galopp gewann Celine Currle vor Antonia Beck, Leni Jäckle und Josephine Janz.

Die Vereinsmeister wurden in den Disziplinen Dressur und Springen ermittelt. Dazu gab es auch eine Medaille für den besten Reiter in beiden Disziplinen. Die Junioren mussten ihr Können in einer E-Dressur und einem E-Springen unter Beweis stellen, für die Jungen Reiter und Senioren wurde es etwas schwerer, sie mussten sich in einer A-Dressur und einem A-Springen beweisen. Vereinsmeister in der Dressur wurde bei den Junioren Lisa Steisslinger vor Antonia Roth und Anna Gründler. Bei den Jungen Reitern gewann Anja Lux, Zweite wurde Kim Katzenmaier. Bei den Senioren erzielte Janja Seimer das beste Ergebnis vor Inge Hörmann und Ann-Sophie Elsenhans. Im Springen heißen die Vereinsmeister Anna Gründler (Junioren), Nadine Stach (Junge Reiter) und Lara Grolig (Senioren). Auf Rang zwei bei den Junioren kam Lisa Steisslinger vor Hannes Schreiber, bei den Jungen Reitern wurde Sabrina Necker Zweite und bei den Senioren Janja Seimer vor Marie-Christine Schmid.

In der Kombination Dressur und Springen ging der Vielseitigkeitsmeistertitel bei den Junioren an Lisa Steisslinger vor Anna Gründler und bei den Senioren an Janja Seimer vor Lara Grolig. Hier belegte Inge Hörmann Platz drei. Vereinsmeister der Nachwuchsreiter, auf dem Programm stand eine Dressur der Klasse E, wurde Marie Kirn vor Karen Schwend und Frederik Steisslinger. Bei der Siegerehrung bedankte sich der Vorsitzende Dr. Klaus Steisslinger vor allem bei Silke Hübner für ihr großes Engagement und die gute Organisation.

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